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Die Vielfalt an Literatur zur Programmiersprache C ist sehr groß.
Fast alle renommierten Verlage haben mehrere Bücher zum gleichen
Thema im Angebot, die oft besondere Teilaspekte oder Anwendungsgebiete
hervorheben und sich auch an verschiedene Lesergruppen wenden. Trotz
der Vielfalt an C-Literatur sind nach wie vor als Standardwerk für
die tägliche Arbeit die Bücher von KERNIGHAN/RITCHIE
/1, 2, 3/ zu betrachten, die den jeweiligen Standard repräsentieren,
sich jedoch als Lehrbuch wenig eignen.
Aus diesem Grunde soll der vorliegende CBT-Kurs (Computer Based
Training Course) Ihnen eine methodisch-didaktisch gut aufbereitete
Einführung in die C-Programmierung bieten, die Ihnen den Zugang
zur Standardliteratur erleichtern soll. Grundlage des CBT-Kurses sind
vor allem die Erfahrungen, die der Autor in über neun Jahren bei
der Ausbildung von Informatik-Studenten in Dresden und in zahllosen
Weiterbildungskursen für Praktiker aus Industrie, Wirtschaft und
Verwaltung gesammelt hat.
Der CBT-Kurs vermittelt Ihnen in neun Lehrabschnitten das wesentliche
Wissen über die Programmiersprache C und ihre Anwendung. Dabei
wurde versucht, den Lehrstoff möglichst exakt, knapp und logisch
aufgebaut zu vermitteln, so daß Sie den Kurs mit einem Zeitaufwand
von etwa zehn Stunden am Computer durcharbeiten können. Dabei
ist es natürlich nicht möglich, sich alles einzuprägen,
und man ist gezwungen, sich oft handschriftliche Notizen zu machen,
was die Kursdauer verlängern würde. Deshalb wurde mit dem
vorliegenden Begleitmaterial versucht, Ihnen diese Arbeit abzunehmen.
Alle wichtigen Aussagen des CBT-Kurses sind im Begleitmaterial enthalten,
meist jedoch um Beweisführungen und Begründungen gekürzt.
So wurden in das Begleitmaterial alle Abbildungen und Beispiele in
der Regel ohne Erläuterungen, aber auch einige Beispiele zusätzlich
aufgenommen. Damit erhält das Begleitmaterial einen relativ umfassenden
Charakter. Es soll Ihnen ersparen, weitere Lehrbücher oder Zusatzliteratur
zu kaufen, andererseits soll es aber auch nicht den CBT-Kurs ersetzen.
Auf spezielle Spracheigenschaften, wie z.B. Bitfelder, die selten
benutzt werden, wurde im CBT-Kurs im allgemeinen nicht eingegangen.
Besonders möchte ich mich an dieser Stelle bei Herrn Thomas Höll
und seinem Team von der FernUniversität Hagen für die Umsetzung
meines Manuskripts in Grafik, Farbe und Animationen bedanken. Ich
glaube, daß es Ihnen mit Initiative und Ideenreichtum gut gelungen
ist, den relativ trockenen Stoff einer Programmiersprache attraktiv
umzusetzen. Des weiteren gilt mein Dank vor allem meinen Mitarbeitern
Frau Birgit Matthias und Herrn Erwin Habicht für die kritischen
Hinweise bei der Durchsicht des Manuskripts sowie für die langjährige
Zusammenarbeit, die diesen Kurs wesentlich mitprägte.
Dresden, Februar 1992
Thomas Horn
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