IBH — Pressemitteilung 01/2007
Dresden, 11.07.2007
Dresden in 3D - IBH liefert die notwendige Bandbreite
(Dresden) - 2007-07-11 ibh
Völlig überraschend ging am 9.7. eine Meldung über das Dresdner Stadtmodell in 3D durch die Presse. Teile der dreidimensionalen Darstellung Dresdens waren ab diesem Zeitpunkt über Google Earth abrufbar. Die Anbindung an das weltweite Internet wird über den Backbone von IBH realisiert. Die Möglichkeit des virtuellen Bummels durch Dresden wurde sofort weltweit intensiv genutzt, wie die Auslastungsstatistik zeigt.
Virtueller Bummel und realer Datenverkehr
Die Stadt Dresden hat sich gewaltig ins Zeug gelegt und das 3D-Stadtmodell im Internet verfügbar gemacht. Wie es auf http://www.dresden.de/3d heißt, ist „auf der Basis des 3D-Stadtmodells der Landeshauptstadt Dresden […] in Zusammenarbeit mit den Firmen virtualcitysystems GmbH aus Chemnitz und 3D Geo GmbH aus Potsdam eine attraktive dreidimensionale Darstellung unserer Stadt“ entstanden.
Die IBH Prof. Dr. Horn GmbH betreibt den Internet-Backbone in Dresden, über den auch die Verbindungen der Stadt Dresden laufen. Darüber werden auch die Datentransfers der Server mit ihren XML-Daten realisiert, die die Inhalte des 3D-Modells für Google Earth liefern.
Nach Bekanntmachung des Projekts vom 09.07. (z.B. bei heise.de) konnte das Network Operation Center bei IBH einen heftigen Anstieg des Datentransfers beobachten. Dies unterstreicht das große Interesse an dem 3D-Modell der Stadt Dresden. Und es bestätigt, dass die Software Google Earth eine weite Verbreitung hat.
Nach einer sukzessiven Freischaltung weiterer Bandbreitenressourcen durch die Stadt Dresden wurden am 10.07.07 über alle Uplinks von IBH kumuliert Spitzenwerte von fast 94 Mbit/s gemessen. Dies schließt natürlich den Datenverkehr der zahlreichen Business-Kunden von IBH ein, allerdings liegen dort üblicherweise die Spitzenwerte im Monatsmittel bei 35 Mbit/s. Die Differenz stellt also den Datenverkehr dar, der durch die Nutzung und den Aufruf des 3D-Stadtmodells entsteht.
Davon geht ein beachtlicher Datenstrom von knapp 34 Mbit/s allein über den Uplink zur Deutschen Telekom AG. Dies ist sicher den vielen T-DSL-Nutzern in Deutschland „geschuldet“. Der Nutzen einer solchen direkten Verbindung zum Backbone der Deutschen Telekom für einen ISP wie IBH wird dadurch jedoch ebenfalls bestätigt.
Im nachfolgenden Graph wird die Entwicklung des Datenverkehrs visualisiert. Es wird auch deutlich, dass der Hauptanstieg aus sogenanntem „outgoing“ Datenverkehr besteht – der Datentransfer findet aus dem Backbone von IBH in Richtung weltweites Internet statt.
Welche Erkenntnisse ergeben sich aus dieser Erfahrung mit Dresden 3D?
Die Integration von realen Daten in virtuelle Umgebungen wirkt für viele Nutzer sehr anziehend. Dies zeigt die Nutzung von Google Earth genauso wie Berichte über 2nd Life. Unternehmen, die einen solchen Weg beschreiten wollen, müssen im Vorfeld detaillierte Planungen vornehmen. Dazu gehört ebenfalls die genaue Planung und Dimensionierung von Ressourcen. IBH kann dabei hilfreich zur Seite stehen. Nicht nur, indem wir als Systemhaus die Konzeption und Installation von ausfallsicheren Servern, Storage und Netzwerkkomponenten übernehmen, sondern auch indem wir bei der Dimensionierung der Internet-Ressourcen mitwirken. Über den Backbone und die Uplinks von IBH stehen umfangreiche Kapazitäten zur Verfügung, wie das Dresden 3D Experiment unterstreicht – IBH war in der Lage ohne vorherige Rücksprache den fast 10fachen Traffic über das eigene Netz zu bewältigen. Dennoch sollte eine gute Planung auch das Bereitstellen von Lastverteilungspunkten einschliessen. Dies kann z.B. über Rechenzentren von Google Earth oder Akamai realisiert werden. Dabei berät und unterstützt IBH ebenfalls gern als kompetenter Partner im ISP-Umfeld.
Für weitere Informationen setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung - telefonisch ist das Team Sales erreichbar unter 0351/47777 20 bzw. per Email über sales@ibh.de.
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