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1991
Das Ingenieurbüro Prof. Dr. Thomas Horn (IBH) wurde im März 1991 als
freiberufliches Ingenieurbüro für Consulting- und Schulungsleistungen
gegründet.
Schwerpunktmäßig wurden Schulungsleistungen zu folgenden Themen
durchgeführt:
- Anwendung und Systemmanagement von Betriebssystemen (RSX-11M, VAX/VMS, UNIX)
- Aufbau, Funktionsweise und Anwendung von Netzwerken (DECnet, TCP/IP)
- Anwendung von Programmiersprachen (FORTRAN-77, C, C++)
- Anwendung von X11 und OSF/Motif
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1993
Im Mai erhielt IBH im TechnologieZentrumDresden
auf der Gostritzer Straße, einem ehemaligen Gelände einer
Ziegelfabrik, die ersten Geschäftsräume in der "Gelben Villa".
1994
Mit dem Ziel der Erweiterung der Geschäftstätigkeit wurden Kontakte mit dem Geschäftsbereich Xlink der Fa. Netzwerk und Telematik GmbH
angebahnt. Xlink in Karlsruhe gehörte neben der Fa. EUNET in Dortmund zu den
Internet-Pionieren in Deutschland. Xlink (EXtended Lokales Informatik Netz
Karlsruhe) war der Name des ersten deutschen Internet-Projektes an der
Universität Karlsruhe, das von Prof. Dr. Werner Zorn begründet wurde. Im
Juli 1994 wurde mit Xlink ein POP-Betreibervertrag (POP - Point Of
Presence) abgeschlossen. Im August 1994 nahm IBH auf der Gostritzer Str. 61 seinen ersten Internet-POP in Betrieb - der erste in Sachsen.
Auf der COMTEC im September 1994 wurden erstmals
Internet-Serviceleistungen als Xlink-POP Dresden angeboten. IBH war damit
der erste Xlink-POP in den neuen Bundesländern und Internet-Pionier in
Sachsen.
In der Folgezeit kamen zu den Internet-Angeboten Hard- und Software-Produkte
inklusive kompletter Installationen als Value Added Reseller namhafter Firmen,
wie Digital Equipment Corporation (DEC) und Sun Microsystems hinzu.
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1996
Auf Grund der Ausweitung der Geschäftsfelder und der erfolgreichen Entwicklung wurde die Firma 1996 in eine
leistungsfähigere GmbH umfirmiert. Die Schulungsleistungs- und Consultingleistungen wurden ausgegliedert und werden weiterhin durch das Ingenieurbüro
Prof. Dr. Thomas Horn angeboten und realisiert.
Mit der dynamischen Entwicklung des IT- und Internet-Marktes hat sich IBH
nach der Gründung der GmbH zu einem leistungsfähigen Partner für EDV-System-
und Netzwerklösungen entwickelt.
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1999/2000
Durch die Einstellung weiterer Mitarbeiter wurden die räumlichen Grenzen der "Gelben Villa" erreicht. Mit dem Neubau des Riegels 2 im TechnologieZentrumDresden bot sich die
Möglichkeit mit unserem Vermieter eine Etage
nach unseren Vorstellungen für einen sicheren POP-Betrieb zu projektieren.
Am 4. und 5. Februar 2000 konnten wir "endlich" die neuen Geschäftsräume
beziehen. Durch eine gute Planung des Umzuges in Verbindung mit dem 1999
eingerichteten ausfallsredundanten Rechenzentrum und durch die Unterstützung der
Deutschen Telekom AG konnten wir die Ausfälle für unsere Kunden auf max. 2
Stunden einschränken.
Bereits 1999 kam es durch den Aufkauf der EUNET International und des niederländischen Telekommunikationsanbieters KPN durch die amerikanische Qwest zur Gründung der kpnQwest Deutschland GmbH, die kein Interesse an dem bewährten POP-Konzept von Xlink hatte. Im Mai
2000 kam es schließlich zur Kündigung der POP-Betreiber-Verträge mit den ehemaligen Xlink-Partnern. Die Aufkündigung des POP-Konzeptes haben wir als
Chance genutzt, uns zu einem selbständigen und unabhängigen
Internet-Provider zu profilieren. So wurden wir im Juni 2000 RIPE-Mitglied
und somit Lokale Internet Registry (LIR). Mit der darauf folgenden Installation
eines Autonomen Systems (AS15372) wurden die Voraussetzungen geschaffen,
mehrere unabhängige Uplinks zum Internet zu unterhalten.
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2001
Im November wurde IBH Genossenschaftsmitglied in der DENIC e.G., der
deutschen Registrierungsstelle für Domain-Namen. Damit wurde auch für die Domain-Registrierungen eine Unabhängigkeit von anderen Firmen bzw. Providern erzielt, die die Basis für eine weitere stabile Geschäftstätigkeit ist.
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