IBH IT-Service GmbH

Überwachbare ePDU-Steckdosenleisten von Eaton

Eine überwachbare ePDU verteilt den Eingangsstrom über einen oder mehrere Stromkreise auf die Steckdosengruppen. Wenn die ePDU über mehrere Steckdosengruppen verfügt, dann werden diese entweder von unterschiedlichen Phasen gespeist oder sind getrennt über C16-Automaten abgesichert.
Sie enthält zusätzlich eine Messeinrichtung für die Erfassung des entnommenen Stroms je Stromkreis. Über ein kleines Display mit Folientastatur kann der aktuelle Strom in A abgelesen werden. Weiterhin enthält sie einen Ethernet-Controller mit Netzwerkanschluß (RJ45) und TCP/IP zur Kommunikation über HTTP oder SNMP zur Programmierung der ePDU und zur permanenten Überwachung des Stromflusses in jedem Stromkreis.

Eaton ePDU
PW102MI0UB95
Einphasiger Anschluß, 10 A, max. 12 kW, vertikale Montage, 838 mm lang, 16x C13

Eaton ePDU
PW104MI0UB97
Einphasiger Anschluß, 16 A, max. 4 kW, vertikale Montage, 1097 mm lang, 20x C13, 4x C19

Eaton ePDU
PW107BA0UB88
Einphasiger Anschluß, 32 A, max. 7 kW, vertikale Montage, 1428 mm lang,
2 Gruppen je 10x C13 und 2x C19, getrennt über C16-Automaten abgesichert

Eaton ePDU
PW312MI0UC07
Dreiphasiger Anschluß, 16 A, max. 12 kW, vertikale Montage, 1700mm lang,
3 Gruppen zu je 12x C13 und 2x C19

Die Stromstärke wird im Display mit einer Genauigkeit von 0,1A angezeigt. Über die Taste „M“ kann der manuelle Modus ausgewählt werden. Im manuellen Modus kann über die Pfeiltasten die Nummer der Stromkreies ausgewählt werden. Über die Taste „A“ wird der Auto-Modus ausgewählt. Im Auto-Modus werden nacheinander die Stromstärken der verschiedenen Stromkreise angezeigt. Über die RJ45-Buchse wird standdardmäßig die Steckdosenleiste über Ethernet an ein TCP/IP-Netzwerk angeschlossen. Alternativ kann die RJ45-Buchse auch als RS232-Schnittstelle benutzt werden, wobei nur ein Simplex-Datenstrom im ASCII-Format ausgegeben wird. Der Datenstrom besteht immer aus einem Tupel (Nr. des Stromkreises und zugehöriger Stromwert).

Sicherheitshinweis:
Siehe auf der Seite „Standard-ePDU“
Eaton ePDU
Erläuterung der Bedienelemente

Übersichten über die überwachbaren ePDUs

Legende:
Formfaktor – gibt die Höhe einer ePDU in Höheneinheiten (HE) an. 0HE bedeutet, dass die ePDU nur für die vertikale Montage geeignet ist.
Stromkreise – gibt an, wie viele getrennt abgesicherte Ausgangsstromkreise vorhanden sind. Der Wert ergibt sich aus der Anzahl der Phasen, der Anzahl der Zuleitungen und der Anzahl der Sicherungen auf der ePDU.
Stromstärke – gibt an, wie die Zuleitungskabel bzw. deren Phasen abgesichert sein müssen.
Anschlussart – gibt an, ob die Zuleitung mit einem Stecker versehen oder ob die Zuleitung für einen Festanschluß ohne Stecker ist („offene Adern“). Eine Erläuterung zu den Steckern finden Sie hier.
Ausgänge – gibt den Typ und die Anzahl der Steckdosen bzw. Ausgangsbuchsen an. Wenn eine ePDU mehrere Steckdosentypen hat, dann ist Typ 1 „Schuko“, Typ 2 „C13“ und Typ 3 „C19“. Eine Erläuterung zu den Steckdosen finden Sie hier.
Wenn die ePDU über mehrere Steckdosengruppen verfügt, wird entsprechend 2x8 oder 3x6 angegeben. Die Angabe „IndF“ bedeutet, das jede Steckdose separat abgesichert ist, bei Schuko und C19 mit 16A und bei C13 mit 10A.
Sicherungsautomat – gibt an, ob auf der ePDU Sicherungsautomaten vorhanden sind, um einzelnen Gruppen von Steckdosen getrennt abzusichern. Die Sicherungsautomaten sind für 16A mit C-Kennlinie ausgelegt und können manuell geschaltet werden.
Abmessungen – der erste Wert gibt bei vertikalen ePDU die Länge bzw. bei horizontalen ePDU die 19“-Einbaubreite an. Der letzte Wert ist immer die Bautiefe.

An den Artikelnummern ist, soweit vorhanden, eine technische Zeichnung der ePDU hinterlegt.