Hochverfügbarkeit durch Speichervirtualisierung mit HP SVSP
Durch die umfassende Einführung der IT in fast alle Unternehmensproesse ist speziell in Dienstleistungseinrichtungen und im produzierenden Gewerbe häufig eine ständige Verfügbarkeit der Dienste eine zwangsläufige Folge. Selbst längerfristig geplante Abschaltungen für Upgrades und Baumaßnahmen erweisen sich häufig als problematisch und werden von den Unternehmen und ihren Kunden nicht mehr akzeptiert. Notfallszenarien erweisen sich in der Praxis häufig als sehr aufwendig und als nicht praktikabel.
Durch eine Einführung gerouteter lokaler Netzwerke mit vielen virtuellen LANs (VLAN) und durch die Virtualisierung von Servern auf Basis einer umfassenden Einführung von VMware wurden einige wesentliche Schritte zur Erzielung einer praxiswirksamen Hochverfügbarkeit getan. Jedoch bereitet ein Firmware-Upgrade im Storage Area Network (SAN) oder der geplante Ausfall eines Speichersystems bzw. die Umschaltung auf ein zweites Speichersystem ein enormes Problem.
Produkte wie HP Continuous Access (CA) ermöglichen zwar ein synchrones oder asynchrones Spiegeln der Daten auf ein zweites Speichersystem und bewahren somit das Krankenhaus vor einen Datenverlust im Falle einer Havarie, aber ein „Continuous Access“ für die virtualisierten Server ist nicht realisierbar.
HP Continuous Access kann folgende Funktionen nicht realisieren:
- transparentes automatisches Failover auf ein anderes Disk Array,
- keine Datenverfügbarkeit im Fehlerfall,
- kein automatisches Online-Failback,
- keine manuelle Umschaltung auf das Array mit den gespiegelten Daten ohne Unterbrechung der Geschäftsprozesse,
- kein Online-Zugriff auf die gespiegelten Daten, z. B. für Backups und Data Mining.
Die Realisierung von Hochverfügbarkeit im Storage-Bereich – im SAN – setzt mehrere Speichersysteme – FC SAN Disk Arrays, wie z. B. HP EVA 4400 – und die umfassende Anwendung der Methoden der Speichervirtualisierung voraus. Dafür bietet HP jetzt das neue Produkt HP SVSP (SAN Virtualization Service Platform) an.
Für HP SVSP ist ein SAN mit mehreren Disk Arrays eine zwingende Voraussetzung. Die Speichervirtualisierungsplattform ist bei SVSP ein ausfallredundanter Storage Controller (DPM - Data Path Module), der externe Speichersysteme verwaltet. Die Storage Controller fassen die Disk Arrays zu etwas zusammen, dass für die Server wie ein einziges Disk Array aussieht.
Die DPM selbst werden auf Basis der leistungsstarken Split-Path-Technologie von den sogenannten VSM (Virtualization Services Manager) verwaltet. Die VSM stellen die Basisfunktionen der Virtualisierung und das Management der Speicherkapazitätspools, die sich über mehrere Arrays – auch von unterschiedlichen Herstellern – erstrecken können, zur Verfügung. Damit kann man mit den VSM virtuelle Disks über mehrere Disk Arrays verteilen, sie im laufenden Betrieb verschieben und beliebige Kopien an verteilten Standorten erstellen. Im Falle eines Ausfalls eines Disk Arrays können dann die Daten auf den anderen Disk Arrays weiter gelesen und geschrieben werden. Die Verwaltung der DPM und VSM erfolgt über eine zentrale Managementkonsole.
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Die Speichervirtualisierung hat aber neben der Vermeidung von geplanten und ungeplanten Ausfallzeiten weitere Vorteile, wie
- Verbesserung und Vereinfachung des Speichermanagements,
- Verbesserung des Plattennutzungsgrads und der Skalierbarkeit,
- Vereinfachung der Ressourcennutzung und
- Reduzierung der wachsenden Speicherkosten und damit eine Reduzierung der Total Cost of Ownership (TCO).
Die Verbesserung des Plattnutzungsgrades kann man am besten deutlich machen, wenn man bedenkt, dass hinter einer LUN sich immer eine virtuelle Disk verbirgt, die häufig entsprechend den zukünftigen Anforderungen der Applikation auf mehrere 100 GByte oder TeraByte ausgelegt ist. Meist werden aber aktuell nur 20-25% genutzt. Bei der Speichervirtualisierung werden den Servern virtuelle LUNs mit der geforderten Kapazität „vorgegaukelt“.
Die physikalischen LUNs, auf die die virtuellen LUNs gemappt werden, sind aber wesentlich kleiner. Erst wenn größere Speichermengen gespeichert werden müssen, werden über den VSM die physikalischen LUNs vergrößert. Diese Funktionalität nennt sich Thin Provisioning (TP) und wirkt der schlechten Ressourcennutzung nach dem Prinzip „Full Allocation but Under-Utilization“ wirkungsvoll entgegen.
Das Datenblatt zu unseren Leistungen zum Thema
"Hochverfügbarkeit durch Speichervirtualisierung mit HP SVSP"
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