IBH IT-Service GmbH

Consulting-Leistungen

Consulting Das Ingenieurbüro Prof. Dr. Thomas Horn erbringt auf dem Gebiet der Informatik vielfältige Consulting-Leistungen für Firmen und Einrichtungen. Insbesondere betrifft dies:
  • Erarbeitung von Analysen zum Arbeitskräfteeinsatz in IT-Abteilungen und Rechenzentren
  • Erarbeitung von Studien zur optimalen Arbeitskräftebemessung in IT-Abteilungen und Rechenzentren sowie die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für den optimalen Arbeitskräfteeinsatz,
  • Erarbeitung von Studien zur Minimierung der operationellen Risiken und von Handlungsempfehlungen zur Erhöhung von Datensicherheit und Datenschutz im praktischen Rechenbetrieb,
  • Erarbeitung von Studien zur Projektierung einer EDV-Infrastruktur, speziell unter den Gesichtspunkten der Konsolidierung der Serversysteme, der Speicherinfrastruktur und des Netzwerkes,
  • Erarbeitung von Studien zur Gestaltung einer modernen, hoch ausfallredundanten Netzwerkinfrastruktur in LAN- und im WAN-Bereich,
  • Erarbeitung von Ausschreibungen (nach EVM bzw. VOL) sowie Begleitung der Prozesse bis hin zur Projektabnahme.


Arbeitskräftebemessung

Die richtige Organisation der IT-Abteilung und Bemessung des IT-Fachpersonals in einem Unternehmen oder einer Einrichtung ist eine sehr komplexe, theoretisch nicht lösbare Aufgabe. Ob man alles richtig gemacht hat, zeigt sich oft erst in kritischen Situationen, wie Havarien, Katastrophen oder Ausfall einzelner Beschäftigter. Darüber hinaus hat eine richtige Bemessung des IT-Fachpersonals auch einen direkten Einfluß auf die Effizienz des Einsatzes der IT-Technik und auf die wirkungsvolle Unterstützung der Mitarbeiter und der Prozesse im Unternehmen oder in der Einrichtung. Die Arbeitskräftebemessung hat auch einen Einfluß auf den Stellenplan und damit auf die Personal- und Sachkosten. Oftmals scheut man sich vor den Kosten des IT-Fachpersonals und reduziert diese auf ein absolutes Minimum. Damit nimmt man mehr oder weniger bewusst eine ineffiziente Arbeitsweise in den Fachabteilungen in Kauf. Kollegenhilfe in den Fachabteilungen ist aber das teuerste, was man sich vorstellen kann.

Es leidet die Effizienz der einzelnen wahrgenommenen Aufgaben bis hin zur Kundennähe und der Außenwirkung der Firmen. Für das Image einer Firma ist es schädlich, wenn die Mitarbeiter sich dem Kunden gegenüber immer rechtfertigen müssen, wie "die EDV bei uns ist nicht die schnellste", "unser Computer ist wieder mal ausgefallen, rufen Sie morgen wieder", "haben Sie noch etwas Geduld, die Software macht wieder mal nicht das, was sie soll" usw. Ich glaube, jeder von uns kann aus eigenen Erfahrungen diese Aufzählung noch beliebig ergänzen.

Daher darf man die Organisation der IT-Abteilung nicht losgelöst vom Rest der Firma oder Einrichtung betrachten. Entscheidend für jedes Unternehmen sollte sein, wie man aus der IT-Abteilung maximalen Nutzen für das ganze Unternehmen ziehen kann. Konkret bedeutet das, wie kann man die IT-Technik und die unterstützende EDV-Abteilung so in die Prozesse des Unternehmens integrieren, dass alle Mitarbeiter effizient, hochmotiviert und damit auch kundennah und freundlich ihre Arbeit erledigen? Kollegenhilfe in den Fachabteilungen ist durchaus üblich und sinnvoll, aber diese sollte auf ein erträgliches Minimum beschränkt bleiben. Kollegenhilfe ist letztlich unproduktiv und unwirtschaftlich. Diese kann man nur durch regelmäßige Schulungen und eine gut funktionierende IT-Abteilung auf ein Minimum reduzieren. Wer sich damit brüstet, in einem Unternehmen mit 500 Mitarbeitern seine IT-Abteilung auf nur 2 oder 3 Mitarbeiter reduziert zu haben, muss sich auch Fragen nach dem Stand der Nutzung der IT in den Fachabteilungen und der Effizienz seines Unternehmens stellen lassen.

Entgegen verbreiteter anderer Ansichten ist die IT ist das Wichtigste und Wertvollste, worüber ein modernes Unternehmen verfügt. Alle Prozesse eines Unternehmens werden heute von der IT bei richtiger Organisation wirkungsvoll unterstützt. Die Folge ist, dass ohne funktionierende IT das Unternehmen nicht mehr funktionsfähig wäre. Auf Grund der ständig steigenden Zahl an Informationen und Vorgängen sind die Prozesse nur noch mit modernster IT zeitnah und effizient zu bewältigen.

Vom Grundsatz her muss sich eine Bemessung des IT-Fachpersonals orientieren an:
  • Größe der Einrichtung und deren räumlicher Verteilung,
  • Anzahl der mit IT ausgestatteten Arbeitsplätze,
  • genutzte Kommunikationsdienste, Applikationen und Fachverfahren,
  • Mindestanforderungen an technische und organisatorische Maßnahmen zur Gewährleistung von Datensicherheit und Datenschutz.


Optimale Gestaltung der EDV-Infrastruktur

Das Ingenieurbüro erarbeitet Studien als Entscheidungshilfe für die Erneuerung und Modernisierung der EDV-Infrastruktur in Firmen und Einrichtungen. Ausgehend von einer Ist-Analyse werden Grundlagenermittlungen zu möglichen Modernisierungsvarianten in Abhängigkeit von den praktischen Erfordernissen der Firmen und Einrichtungen durchgeführt, die schließlich zu einer Vorplanung für die Modernisierung führen. Die Vorplanung wird dann in der Regel die Grundlage für die Erarbeitung der detaillierten Ausschreibung sein. Ziel einer solchen Studie ist in der Regel, einen wesentlichen Teil der EDV-Infrastruktur einer Firma oder Einrichtung unter Beachtung des Investitionsschutzes zu konsolidieren.

Im Rahmen der Informationstechnologie versteht man unter Konsolidierung den Prozess der Vereinheitlichung bzw. Zusammenführung oder Verschmelzung von historisch getrennt gewachsenen Systemen, Applikationen, Datenbeständen oder Strategien. Mit einer Konsolidierung werden vor allem Ziele verfolgt, wie:
  • schnelleres und flexibleres Reagieren auf zukünftige Veränderungen,
  • weitere Erhöhung der Verfügbarkeit und verbessertes Risikomanagement,
  • Verbesserung von Qualität und Leistungsfähigkeit,
  • Reduzierung der Kosten für den Betrieb der EDV-Infrastruktur, oder zumindest eine Begrenzung der Betriebskosten unter Beachtung der vorher genannten drei Ziele.


Erarbeitung und Durchführung von Ausschreibungen

Auf der Grundlage der Vorgaben des Auftraggebers werden alle erforderlichen Aufgaben inkl. der Erarbeitung Ausschreibungsunterlagen erarbeitet. Der komplette Prozeß umfasst im allgemeinen folgende Arbeitsschritte:
  • Grundlagenermittlung (Ermitteln der Voraussetzungen zur Lösung der technischen Aufgabe)
  • Vorplanung (Erarbeiten der wesentlichen Teile einer Lösung der Planungsaufgabe)
  • Entwurfsplanung (System- und Integrationsplanung) mit dem Ziel der Erarbeitung der endgültigen Lösung der Planungsaufgabe
  • Ausführungsplanung (Erarbeiten und Darstellen der ausführungsreifen Planungslösung)
  • Prüfen der erforderlichen Voraussetzungen für die Realisierung des Projektes (Elt-Bedarf, USV-Kapazität, Deckenlasten, infrastrukturelle und personelle Voraussetzungen etc.)
  • Vorbereitung der Vergabe (Ermitteln der Mengen und Erarbeitung von Leistungsverzeichnissen)
  • Mitwirkung bei der Vergabe (Prüfen der Angebote und Mitwirkung bei der Vergabe, Führen von Bietergesprächen)
  • Objektüberwachung (Überwachen der Ausführung der Aufträge)
  • Objektbetreuung und Dokumentation (Überwachung der Beseitigung von Mängeln und Prüfen der Dokumentation zur ausgeführten Installation)
Häufig werden Ausschreibungen im Rahmen einer Studie vorbereitet, die mit dem Team der IT-Abteilung umfassend diskutiert wird. Dieser Prozeß wird mit einer Kostenabschätzung abgeschlossen, die von der Geschäftsführung genehmigt werden muß. Damit sind die ersten drei Arbeitsschritte bereits im Vorfeld der Ausschreibung realisiert, was zu einer wesentlich höheren Sicherheit für eine erfolgreiche Realisierung der Ausschreibungen führt.